•  

     

     

     

    JA zur Initiative für Ernährungssouveränität am 23. September 2018!

    Für eine solidarische und bäuerliche Landwirtschaft

    • Vielfältig und ohne Gentechnik
    • Für gesunde und regionale Lebensmittel
    • Neue Arbeitsplätze im ländlichen Raum
    • Gerechte Preise, Arbeitsbedingungen und Löhne
    • Fairen internationalen Handel

  • Unterstützen Sie uns mit einer Spende!

    Im März 2016 haben wir unsere Volksinitiative mit über 109’000 Unterschriften bei der Bundeskanzlei eingereicht. Die erste Etappe verlief dank der Mithilfe vieler ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer so erfolgreich. Für die zweite Etappe bis zur Abstimmung brauchen wir Ihre finanzielle Unterstützung. Es geht darum, unsere wichtige Initiative möglichst vielen Menschen bekannt zu machen! Mit Ihrer Unterstützung schaffen wir es bestimmt! Machen Sie mit bei der Bewegung für Ernährungssouveränität! Jeder Beitrag zählt!

  • Über 70 Organisationen für Ernährungssouveränität

    2 - 3 landwirtschaftliche Betriebe schliessen ihre Tore täglich. Das bäuerliche Einkommen hat sich in den letzten 30 Jahren um 30% verringert und über 100'000 Arbeitsplätze sind verloren gegangen. Mit der Initiative für Ernährungssouveränität schaffen wir die dringend nötige Wende in der Agrarpolitik. Am 30. März 2016 wurde die eidgenössische Volksinitiative für Ernährungssouveränität mit rund 109'000 gültigen Unterschriften bei der Bundeskanzlei eingereicht. Die Allianz für Ernährungssouveränität ist Trägerin der Initiative. Die Abstimmung findet am 23. September 2018 statt.

     

    Liste der unterstützenden Organisationen

  • Der Initiativtext

    Artikel 104c Ernährungssouveränität

     

    Die Bundesverfassung wird wie folgt geändert:

    Art. 104c Ernährungssouveränität

    1 Zur Umsetzung der Ernährungssouveränität fördert der Bund eine einheimische bäuerliche Landwirtschaft, die einträglich und vielfältig ist, gesunde Lebensmittel produziert und den gesellschaftlichen und ökologischen Erwartungen der Bevölkerung gerecht wird.

    2 Er achtet auf eine Versorgung mit überwiegend einheimischen Lebens- und Futtermitteln und darauf, dass bei deren Produktion die natürlichen Ressourcen geschont werden.

    3 Er trifft wirksame Massnahmen mit dem Ziel:

    a. die Erhöhung der Zahl der in der Landwirtschaft tätigen Personen und die Strukturvielfalt zu fördern;

    b. die Kulturflächen, namentlich die Fruchtfolgeflächen, zu erhalten, und zwar sowohl in Bezug auf ihren Umfang als auch auf ihre Qualität;

    c. den Bäuerinnen und Bauern das Recht auf Nutzung, Vermehrung, Austausch und Vermarktung von Saatgut zu gewährleisten.

    4 Er verbietet in der Landwirtschaft den Einsatz genetisch veränderter Organismen sowie von Pflanzen und Tieren, die mithilfe von neuen Technologien entstanden sind, mit denen das Genom auf nicht natürliche Weise verändert oder neu zusammengesetzt wird.

    5 Er nimmt namentlich folgende Aufgaben wahr:

    a. Er unterstützt die Schaffung bäuerlicher Organisationen, die darauf ausgerichtet sind sicherzustellen, dass das Angebot von Seiten der Bäuerinnen und Bauern und die Bedürfnisse der Bevölkerung aufeinander abgestimmt sind.

    b. Er gewährleistet die Transparenz auf dem Markt und wirkt darauf hin, dass in allen Produktionszweigen und -ketten gerechte Preise festgelegt werden.

    c. Er stärkt den direkten Handel zwischen den Bäuerinnen und Bauern und den Konsumentinnen und Konsumenten sowie die regionalen Verarbeitungs-, Lagerungs- und Vermarktungsstrukturen.

    6 Er richtet ein besonderes Augenmerk auf die Arbeitsbedingungen der in der Landwirtschaft Angestellten und achtet darauf, dass diese Bedingungen schweizweit einheitlich sind.

    7 Zum Erhalt und zur Förderung der einheimischen Produktion erhebt er Zölle auf der Einfuhr von landwirtschaftlichen Erzeugnissen und Lebensmitteln und reguliert deren Einfuhrmenge.

    8 Zur Förderung einer Produktion unter sozialen und ökologischen Bedingungen, die den schweizerischen Normen entsprechen, erhebt er Zölle auf der Einfuhr von landwirtschaftlichen Erzeugnissen und Lebensmitteln, die diesen Normen nicht entsprechen; er kann deren Einfuhr verbieten.

    9 Er richtet keinerlei Subventionen aus für die Ausfuhr von landwirtschaftlichen Erzeugnissen und von Lebensmitteln.

    10 Er stellt die Information über die Bedingungen für die Produktion und die Verarbeitung von einheimischen und von eingeführten Lebensmitteln und die entsprechende Sensibilisierung sicher. Er kann unabhängig von internationalen Normen eigene Qualitätsnormen festlegen.

     

    Art. 197 Ziff. 12

    12. Übergangsbestimmung zu Art. 104c (Ernährungssouveränität)

    Der Bundesrat unterbreitet der Bundesversammlung die gesetzlichen Bestimmungen, die für die Umsetzung von Artikel 104c erforderlich sind, spätestens zwei Jahre nach dessen Annahme durch Volk und Stände.

     

    Der Initiativtext im Detail erläutert

  • Initiativkomitee

    Berli Rudolf, Bauer, Genève (GE), Bieri Hans, Raumplaner, Langnau/Albis (ZH), Bolay Charles-Bernard, Bauer, Genolier (VD), Buchwalder Florian, Bauer, Liesberg (BL), Corminboeuf Pascal, ehem. Staatsrat, Bauer, Domdidier (FR), Cruchon Pablo, politischer Sekretär, Palézieux (VD), D'Andrea Luigi, Biologe, Neuchâtel (NE), Fragnière Max, Bauer, Romont (FR), Gétaz Raymond, Genossenschafter Longo maï, Undervelier (JU), Glättli Balthasar, Kleinunternehmer/Nationalrat, Zürich (ZH), Graff Noé, Winzer, Begnins (VD), Gröbly Thomas, Ethiker, Dozent an der FHNW und Inhaber des Ethik-Labors, Baden (AG), Held Christine, Autorin Agrarinfo.ch, Lachen (SZ), Hemmeler Maïga Valentina, Agronomin, Les Acacias (GE), Huber Hansueli, Geschäftsführer, Altikon (ZH), Micheletti Tognetti Angela, Bäuerin, Bellinzona (TI), Minkner Ulrike, Bäuerin, Mont-soleil (BE), Molina Fabian, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Swissaid, Illnau-Effretikon (ZH), Pasquier Isabelle, Geographin, Carouge (GE), Rechsteiner Jörg, Bauer, Rothenhausen (TG), Sauvin Philippe, Gewerschaftssekretär, Genève (GE), Sekinger Urs, NGO Koordinator, Zürich (ZH), Spahn Samuel, Bio-Landwirt, Dietikon (ZH), Tombez Pierre-André, Bauer, Salavaux (VD), Ziegler Jean, Soziologe, Vize-Präsident des Beirats des Menschenrechtsausschusses der UNO, Russin (GE), Zisyadis Josef, Theologe, ehem. Nationalrat, Lausanne (VD)